5246 maligne Melanome („schwarzer Hautkrebs“) wurden im Jahr 2011 in Österreich diagnostiziert.

Diese Zahl ist etwa doppelt so hoch, wie bisher angenommen – Tendenz steigend. Das ist erschreckend, weil das maligne Melanom in fortgeschrittenen Stadien leider immer noch häufig zum Tod führt, obwohl heute deutlich bessere Behandlungsmethoden zur Verfügung stehen.

RECHTZEITIG ERKANNT UND ENTFERNT IST SCHWARZER HAUTKREBS VÖLLIG HEILBAR.

Regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung beim Hautarzt sind daher besonders wichtig („Muttermalkontrolle“).

Das Hautkrebs-Früherkennungsprogramm:

  • Untersuchung des gesamten Hautorgans zur Früherkennung von Hautkrebs und dessen Vorstufen
  • Auflichtmikroskopische Untersuchung aller verdächtigen Muttermale und Pigmentveränderungen zur Beurteilung der Pigmentaktivität
  • Dokumentation kontrollbedürftiger Muttermale
  • Beurteilung des persönlichen Risikoprofils
  • Beratung über Lichtschutzmaßnahmen, Urlaubsplanung und ggf. vorsorgliche Entfernung aktiver Leberflecken.

Häufigkeit und Prognose

In den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der malignen Melanome (sogenannter "schwarzer Hautkrebs") in nahezu allen Teilen der Welt verdoppelt. In Deutschland liegt die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen bei etwa 20 pro 100.000 Einwohner.

Da im Zuge der Ozonausdünnung unserer Atmosphäre (sogenanntes "Ozonloch") immer mehr UV-Licht auf die Erde und somit auch auf unsere Haut gelangt, steigt von Jahr zu Jahr das Risiko, an einem schwarzen Hautkrebs zu erkranken. Die Prognose beim schwarzen Hautkrebs ist sehr stark von der Dauer des Bestehens und der Dicke der Veränderung abhängig. Bei frühzeitiger Erkennung bestehen daher ausgezeichnete Heilungschancen.

Die ideale Vorsorge

Die Haut ist als größtes Organ des menschlichen Körpers ideal für die Vorsorgeuntersuchung geeignet, da zur Untersuchung kein Eingriff und keine Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung erforderlich ist. Allerdings sollte immer das komplette Hautorgan untersucht werden. Meist sind ausgerechnet die dem Patienten nicht auffälligen Pigmentveränderungen bedeutend. Durch die verbesserte öffentliche Aufklärung sieht der Hautarzt heute immer häufiger flache und weniger auffällige Veränderungen .

Dies ist für die Prognose des Patienten wesentlich günstiger, aber für die Beurteilung schwieriger. Für die Diagnosestellung sind nach Braun-Falco bis zu 40 verschiedene Merkmale im Leberfleck zu berücksichtigen. Bei der klinischen Untersuchung mit dem blanken Auge liegt die diagnostische Treffsicherheit selbst bei erfahrenen Hautärzten im Durchschnitt nur bei 67%.

Auflichtmikroskopie

Mit dem Auflichtmikroskop steht ein Gerät für die direkte Untersuchung der Pigmentveränderungen der Haut zur Verfügung. Bereits eine 10-fache Vergrößerung ermöglicht eine wesentlich präzisere Untersuchung der verdächtigen Hautveränderungen. Die diagnostische Treffsicherheit wird dadurch auf 98% gesteigert.

Videodokumentation und Konsequenzen

Das Ergebnis dieser eingehenden Untersuchung geht über die Fragestellung gut-oder bösartig hinaus. Bei hoher Pigmentaktivität sollten diese Muttermale entweder kontrolliert werden oder vorsorglich entfernt werden. Gegebenenfalls ist ein solcher Eingriff leicht ambulant und mit nur geringer Beeinträchtigung des Wohlbefindens und der Arbeitsfähigkeit durchzuführen.

Für eine Kontrolluntersuchung können Lokalisation und Pigmentaktivität exakt videodokumentiert werden.

Hautkrebsvorsorge - Muttermal-Untersuchung - Ordination Haut im Zentrum - Eisenstadt

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